Kundenportal v2 — Neuentwicklung in wenigen Stunden, 100 €/Monat gespart
Ein komplettes Kundenportal — Dashboard, Rechnungen mit PDF-Vorschau, filterbare Leistungsnachweise — ersetzt ein WordPress-Plugin und spart 100 €/Monat Betriebskosten.
Ausgangslage
Das bestehende Kundenportal lief als WordPress-Plugin auf einem separaten Server mit eigener Datenbank-Anbindung. Kunden konnten nur Leistungsnachweise einsehen — keine Rechnungen. Die Lösung war technisch veraltet, wartungsintensiv und verursachte laufende Hosting-Kosten von rund 100 € pro Monat. Zusätzlich hängten sich die WordPress-Automatisierungen regelmäßig auf.
Keine echte Zugriffskontrolle
Dokument-Downloads waren nur durch URL-Verschleierung geschützt, nicht durch serverseitige Berechtigungsprüfungen.
Wartungsaufwand
PHP-Updates, WordPress-Core-Updates, Plugin-Kompatibilität — alles manuell.
Separate Infrastruktur
Eigener Server, eigene Datenbank-Verbindung, eigenes SSL-Zertifikat.
Eingeschränkte Features
Kein Dashboard, keine PDF-Vorschau, kein responsives Design.
Prozess
Architektur & Backend-Endpunkte
~45 min6 neue API-Endpunkte im bestehenden Azure Functions Stack. Jeder Zugriff wird serverseitig validiert — Customer-Portal-ID → Kundennummer-Mapping → Berechtigungsprüfung.
Sicherheitsmodell
~20 minDrei Sicherheitsebenen: Token-Authentifizierung, Kundennummer-Mapping über Modul-Config, Dokument-Validierung vor jedem Download.
Flutter-Modul & Dashboard
~30 minDashboard mit QuickLink-Karten und KPI-Übersicht (Lieferungen der letzten 30 Tage, Rechnungssummen). Single-Client-Redirect direkt ins Portal.
Rechnungen mit PDF-Vorschau
~40 minMaster-Detail-Layout: Links die sortier- und suchbare Rechnungsliste, rechts die Inline-PDF-Vorschau. Download über Blob-URL statt Base64.
Leistungsnachweise mit Filtern
~30 minFilterbare Tabelle mit Ort, Fahrer, Zeitraum. CSV-Export und Summenzeile. Alle Beträge mit € formatiert.
UI-Feinschliff & Bugfixes
~35 minSidebar-Highlighting, Summenzeilen-Styling, Header-Duplikat-Bug im REST-Client, PDF-Download von Data-URI auf Blob-URL umgestellt.
Was das neue Portal besser macht
- URL-basierte Sicherheit, keine Token-Auth
- Nur Download, keine PDF-Vorschau
- Kein Dashboard, kein Export
- Separater Server (~100 €/Monat)
- PHP, WordPress, Plugins — manuell gewartet
- Bearer-Token + 3-stufige Prüfung
- Inline-PDF-Preview + Download
- Dashboard mit KPIs, CSV-Export, Filter
- Im bestehenden Stack (0 € Mehrkosten)
- Null Wartung — gleiche Codebasis wie Hauptapp
Erkenntnisse
Sicherheit muss kein Feature-Blocker sein
Drei Sicherheitsebenen implementiert und trotzdem mehr Features als vorher. Die Prüfungen laufen serverseitig in Millisekunden.
Bestehende Infrastruktur nutzen
Das WordPress-Portal existierte nur, weil es „schnell ging“. Die Integration in den bestehenden Stack dauerte wenige Stunden — und eliminiert dauerhaft Wartung und Kosten.
PDF-Vorschau verändert den Workflow
Kunden müssen nicht mehr jede Rechnung herunterladen, um sie zu prüfen. Inline-Vorschau spart Zeit und reduziert Support-Anfragen.
Modularer Aufbau zahlt sich aus
Dank des bestehenden Modul-Systems (MenuBuilder, RoutingDefinition, DataGrid) war das UI in wenigen Stunden fertig.
Fazit
Ein komplettes Kundenportal — Backend mit 6 Endpunkten und dreistufigem Sicherheitsmodell, Frontend mit Dashboard, PDF-Vorschau und filterbaren Listen — in ~4 Stunden AI-Arbeitszeit. Mehr Features als das WordPress-Original, bessere Sicherheit, und 100 € pro Monat weniger Betriebskosten. Der separate WordPress-Server kann abgeschaltet werden.